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Was ist „Schröpfen“?

 

 

 

 

Immer mehr Menschen wünschen sich Heilmethoden, die frei von chemischen Stoffen und Nebenwirkungen sind. Das Schröpfen bietet sich hier als seit Jahrhunderten bewährtes Therapieverfahren an.

Unter Schröpfen versteht man jenes Naturheilverfahren, bei dem man Schröpfköpfe, das sind halbkugelige Gläser, die mittels Sog auf die Haut aufgebracht werden, verwendet. Das „Schröpfen“ zählt zu den traditionellen Heilmethoden, die auch ohne Verwendung von Medikamenten sehr wirkungsvoll gegen viele Erkrankungen oder Beschwerden eingesetzt werden können.

Das Ziel des Schröpfens ist es die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder, wenn der Körper dazu selber nicht in der Lage ist, sie in Gang zu setzen. Die körpereigene Abwehr wird also angeregt und unterstützt. Diese Therapieform ist unschädlich und löst auch keine ungünstigen Nebenwirkungen aus. Die Erfolge sind aber oft beeindruckend und schon wenige Stunden nach der Behandlung spürbar.

 

Trockenes oder unblutiges Schröpfen

Bei der Trockenschröpfung wird der Schröpfkopf auf die zu behandelnde Stelle aufgesetzt. Durch den Sog entsteht an dieser Stelle eine starke Durchblutung und ein Extravasat( aus einem Gefäß ausgetretene, im Gewebe befindliche Blutflüssigkeit), welches die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. An welchen Stellen die Gläser aufgesetzt werden hängt von der jeweiligen Symptomatik ab.

 

Hauptanwendungsgebiete

Dieses Verfahren kann bei vielen Erkrankungen und Störungen angewendet werden, z.B. bei Bluthochdruck, Verspannungen, Rückenschmerzen, Ischialgie (Hexenschuss), verschiedenen Formen von Kopfschmerzen, Leber- und Gallenleiden sowie Lungenerkrankungen. Bei kreislauflabilen Patienten kann eine vorübergehende Blutdrucksenkung auftreten.

 

Grenzen

Das Schröpfen darf nicht angewendet werden bei der Einnahme blutverdünnender Medikamente. Auch Patienten mit Wundheilungsstörungen sollten diese Methode meiden.